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Sonntag, 15. November 2020

Ich frage mich, grassiert pandemische Blindheit
oder ist das Offensichtliche nicht sichtbar?

Es sind merkwürdige Zeiten, in denen wir leben. So manche glauben an Verschwörungstheorien oder fangen an, Aluhüte zu tragen. Weltfremdheit, Egozentrismus, Esoterik und ähnliches.
Vielleicht gehöre ich dazu und trage auch einen Aluhut, weil ich nicht sehe, was alle anderen sehe oder etwas sehe, was die anderen nicht sehen? 
Vitamin D ist mein Thema, bei dem ich dieses Unbehagen erlebe. Vor Corona fand ich es nur interessant, dass ungefähr ab September eines jeden Jahres die ÖffentlichRechtlichen anfangen, Vitamin D zu verunglimpfen: wir bräuchten kein zusätzliches Vitamin D. Wir seien gut versorgt. Im Winter wäre ein kurzer Aufenthalt im Freien mit bloßem Gesicht und bloßen Händen ausreichend, um in unseren Breitengraden genügend Vitamin D zu erhalten. Okay. Erkältungen und so machen einen guten Umsatz. Muss jede wissen, wie sie mit diesen Informationen aus TV und Radio umgeht.
Jetzt mehren sich die Hinweise, dass mit einem guten Vitamin D-Status, eine Covid-19-Infektion nicht so heftig werden könnte und es wird nirgends in den Medien von Vitamin D gesprochen. DAS. FINDE. ICH. GRUSELIG.

Nun denn... Was kann denn zum Thema Corona und Vitamin D im großen weiten Internet gefunden werden?

* * *

Persönlich erzähle ich all meinen Gesprächspartnerinnen, dass ein Vitamin D-Status von 60 bis 80 ng/ml ein verdammt guter Status ist. Aber, das ist nur meine Meinung und wer bin ich schon?

* * *



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