Die Bundeszentrale für politische Bildung fand ich in der Halle 3.1, Stand C11. Hat mich sehr gefreut. Und ich habe mir auch sogleich diverse der Aus Politik und Zeitgeschichte-Hefte angeschaut und zwei davon, Pressefreiheit und Der Neue Mensch mitgenommen. Eine Weltkarte habe ich auch mitgenommen, da Geographie sich so noch etwas übersichtlicher lernen lässt. In das Bilderbuch Der Bus von Rosa Parks von Fabrizio Silei und Maurizio A. C. Quarello konnte ich am Stand hinein schauen. Es ist sehr schön gestaltet und ich habe es mir für meine nächste Bestellung vorgemerkt.
Der Stand von Buchmarie zog mich deshalb an, weil die Buchtheke tatsächlich aus Büchern bestand. Sie kaufen und verkaufen gebrauchte Bücher erklärte mir der Mitarbeiter am Stand. Und sie kämen aus Darmstadt, also hier um die Ecke.
Im Vorbeigehen erfuhr ich, dass bei Weltempfang gerade ein Preis für Übersetzungsleistungen verliehen wurde.
In der Self-Publishing Area, ein Stockwerk tiefer, beschäftigten sie sich gerade mit dem "Lektorat auf Knopfdruck!?".
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Außergewöhnlich fand ich die NonBook-Stände.
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Wolf Biermann
Ach, warum nicht? Jetzt bin ich schon mal da, hör ich mir das Gespräch mit Wolf Biermann an.— (((Ähm...))) (@NurGedanken) 19. Oktober 2016
<- lässt sich treiben auf der #fbm16
"Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens." - Gefängnishefte, H. 28, §11, 2232Ich höre wie Wolf Biermann von sich als Ritter mit dem klingenden Schwert (Gitarre) spricht. Mit 5 Jahren habe er den Vater im Gefängnis gesehen. Es wäre Zufall gewesen, dass er dort rein durfte. Diesmal konnte die Mutter ihn nicht für einen Nachmittag bei jemand anderen beaufsichtigt zurücklassen. Dieser Vater ist als Jude später vom Gefängnis weiter ins KZ verschickt worden und dort gestorben.
zit.nach wikiquote
Biermann lässt in diesem Gespräch das Geschehen um seine Mutter lebendig werden. Diese erzählte ihm regelmäßig abenteuerliche Geschichten über den Vater, in denen Kekse vorkamen, die der Vater dann für ihn "dagelassen" habe. Er habe somit den Vater jeden Tag "gegessen". Eine Art Kommunion.
Und so war er als kleiner Junge sehr vertraut mit seinem Vater, den er schon lange nicht mehr im Alltag gesehen hatte und ging bei diesem Gefängnisbesuch ganz unbefangen mit der Situation um.
Ja, Biermann redet gern, das kann ich bestätigen, als Brinkbäumer mitteilte, die Fragen an Biermann müssten pointiert sein, damit sie eine Chance auf Antwort bekämen. Brinkbäumer bewertete die Autobiographie als ein Teil deutscher Geschichte und deshalb empfehlenswert*).
Das Gespräch kann auf Spiegel Online angehört werden "Warte nicht auf bessre Zeiten! Die Autobiografie" - Wolf Biermann im Gespräch mit SPIEGEL-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.
*) Anmerkung: Ich werde diese Aussage nicht verifizieren können, da ich das Buch nicht gelesen habe und derzeit nicht plane es zu lesen.











