Der November dünkt mir mythisch, geheimnisvoll, mysteriös, esoterisch. Deshalb habe ich gleich reagiert, als ich diese Überschrift Sieg über die Esoterik von Büronymus sah. Ich finde ihren Bericht spannend.
Mein Kommentar dort erzählt ein bisschen meine Geschichte mit Esoterik. Ich kopiere meinen Text mal hier her:
Hm. Ich mag Esoterik. Vielleicht hat mich mein ehemaliger Katholizismus und mein „Fremdgehen“ im Protestantismus geschützt, dass ich nachdem ich aus der katholischen Kirche austrat, nicht von diversen esoterischen Strömen vereinnahmt wurde.
Ich hatte meinen christlichen Gottglauben verloren, aber nicht wirklich den Gedanken, dass es irgendwas da draußen geben könnte. Agnostizismus ist dann meins geworden. Zusätzlich noch Konstruktivismus und Feminismus. Deshalb schaue ich mir genau an, wer und was mir da geboten wird.
Ich kann ein bisschen Tarot und Astrologie. Meditieren habe ich durch einen MBSR-Kurs „gelernt“ und übe seit 3 Jahren.
Esoterik stellt für mich auch die Frage, was will ich damit? Und wenn ich in einer Meditation, nachdem ich darum gebeten habe – eventuell mein Totemtier zu sehen und dann tatsächlich eines Tieres ansichtig werde, von dem ich die esoterischen Hintergründe nicht wusste und die dann so gut in mein Leben passen, dann macht es halt nur Spaß.
Für mich sind esoterische Handlungen immer nur ein Impulsgeber. Vor allem in Zeiten, wenn die Gedanken in einer Sackgasse sind oder stets nur um ein Thema kreisen, eine schöne Möglichkeit einen anderen Blick zu erhalten.
Aber das ist nur (m)ein Weg. 😉
Ich fand es spannend, deinen Weg zu lesen. 😃