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Samstag, 18. Mai 2019

Tag 3 Krankenhaus 2017

Es ist schon Donnerstag. Und bisher nur den Rhythmus des Krankenhauses mitgenommen.


18. Mai 2017
Heute soll dann mein großer Tag sein. Bin gespannt. Weil, das hieß es für gestern auch. MRT und LP heute an einem Tag. Ich bin begeistert. Mal sehen, ob ich dann morgen schon Ergebnisse bekomme. Ob ich glühe wie ein Weihnachtsbaum im MRT. Bin gespannt. Irgendwas habe ich. Ich weiß nur noch nicht was. Nein. Das weiß ich nicht. Und auf dem Weg der Erkenntnis muss ich leider ein paar Hürden nehmen. Unangenehme Hürden. ... Okay. Die Nacht so mäßig geschlafen OHNE Schlaftablette, aber mit Ohrstöpsel. Ich habe mich an die Krankenhausgeräusche etwas gewöhnt. Ein bisschen spüre ich auch den Rhythmus. Ich habe Angst. Aber es hilft ja nix. Da muss ich JETZT durch. Jetzt, heute. Durch. Und dann mal sehen. MS oder nicht, das ist hier die Frage. So. Augenklappen darf ich für nachher nicht vergessen. Muss ich besorgen.
Was für ein Durcheinander! Um 11.00 Uhr habe ich einen Termin wegen Gehirnströme messen. Virtuell habe ich einen Termin wegen MRT. Für diese Untersuchung muss ich eine Tablette zu mir nehmen, weil ich schwerst Angstpatientin bin. Ist das MRT am Vormittag, vor dieser Gehirnstrommessung oder hinterher? Weil, wenn es vorher ist, welchen Wert hat die Gehirnstrommessung unter Drogeneinfluss? Das Zeitmanagement dieses Krankenhauses ist gerade unter aller Sau. Nicht schön. Und nicht gut. Okay 11 Uhr ist schon mal ein feststehender Termin. MRT: da melden sie sich spontan, wenn es soweit ist. Das Medikament muss ich eine halbe Stunde zuvor einnehmen, damit es wirkt. Ich bin verwirrt.

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Dies sind die direkten Tagebucheinträge zu meinem Krankenhausaufenthalt. Hier kann nachgelesen werden, wie meine Geschichte mit der Diagnose-Findung Multiple Sklerose ablief: